Alwine von Keller

Alwine von Keller (auch Allie von Keller, Alwina von Keller, Alwine Horneffer) kam am 10. Juni 1878 in New York zur Welt. 1890 zog ihre Familie von New York nach Deutschland, zunächst nach Wiesbaden, dann nach München.

Um 1897 ist Alwine von Keller erstmals dem Pädagogen Paul Geheeb begegnet. Ab Frühjahr 1916 war sie Lehrerin an Geheebs Odenwaldschule und wurde bald enge Vertraute von ihm.

1912 war sie an der Gründung des St.Georgs-Bunds im Fidus beteiligt.

Ab 1934 war sie in Deutschland, England und der Schweiz, nach Kriegsausbruch als Schülerin von Carl Gustav Jung in der Schweiz tätig. Zu den von ihr analysierten Personen gehörten Paul Geheeb und Edith Geheeb-Cassirer.

Alwine von Keller war in erster Ehe verheiratet mit Dr. Hans Teichmüller, der 1898, nach etwa einem Ehejahr starb. In zweiter Ehe war sie verheiratet mit Dr. Franz Horneffer, der nach kurzer Ehe an Typhus starb. Es folgte eine dritte Ehe mit Winfried Köhler (während der Zeit des 1. Weltkrieges; später von ihm geschieden).

Fidus gesteltete für Alwine von Keller ein Exlibris (mit dem Namen Alwine Horneffer).

Veröffentlichungen

  • Von der Lebensgläubigkeit, St. Georgs-Bund, Zweiter Brief, 1913.
  • Über unfruchtbare Begeisterung, St. Georgs-Bund, Sechster Brief, 1914.
  • Vom Mitkämpfen, St. Georgs-Bund, Siebentes Flugblatt, 1915.

Zeitschriftenbeiträge

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1929

Nonveiller, Heinz

Das Heim des Junggesellen Artikel

Die Freude, 6 , S. 180-186, 1929.

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1928

Nonveiller, Heinz

Das Kind Artikel

Die Freude, 5 , S. 495-499, 1928.

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Literatur