Auguste Forel

Auguste Forel (auch Auguste-Henri Forel) kamm am 1. September 1848 auf dem Landsitz La Gracieuse bei Morges zur Welt.

Forel besuchte von 1862 bis 1866 das Gymnasium in Lausanne. Von 1866 bis 1871 studierte er Medizin an der Universität Zürich. Seine Dissertation verfasste er 1871 beim Hirnanatomen Theodor Meynert in Wien über den Thalamus opticus. Bereits 1869 erschien seine erste Arbeit über Ameisen. 1872 erhielt er für Die Ameisen in der Schweiz den Schläfli-Preis der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft.

1879 wurde Forel zum Sekundärarzt der Irrenanstalt Burghölzli in Zürich ernannt, noch im selben Jahr übernahm er deren Leitung und wurde zum Ordinarius für Psychiatrie gewählt.

1920 lernte er die Bahá’í-Religion kennen und gründete 1923 die erste Bahá’í-Gruppe in der Schweiz.

Forel starb am 27. Juli 1931 in Yvorne.

Links

  • Auguste Forel, Eintrag von Vera Koelbing-Waldis im Historischen Lexikon der Schweiz.