Vladimir Straskraba

Der Tolstoi-Anhänger Vladimir Straskraba (1852-1934) kam 1906 aus Ungarn, wo er als Ingenieur bei der Donauregulierung arbeitete, nach Ascona.

1908 liess er seine Frau Maria und seine Kinder, die Töchter Anna, Maria und Olga und seinen Sohn Laszlo, aus Ungarn nachkommen. Im selben Jahr gründete er die Volksküche und Herberge “Heidelbeere” und begann, die Zeitschrift für Freunde von Ascona-Locarno und naturgemässer, vegetarischer Lebensweise herauszugeben.

Dokumente

Aus der Vegetarier-Kolonie am Lago Maggiore
Tages-Anzeiger für Stadt und Kanton Zürich, 22. Mai 1907.

Bilder von meiner Wanderfahrt (Nr. 8), Ludwig Ankenbrand, in: Die Lebenskunst, 16. April 1913.

Die strenge Heidelbeere, Neue Hamburger Zeitung, 12. Oktober 1912.

Tessiner Saisonbilder (Auszug), M. Doering, Berliner Börsen-Zeitung, 1. Mai 1919.

Veröffentlichungen

Russische Reiseschilderungen.

Literatur

  • Edith Hanke, “Max Weber, Leo Tolsty and the Mountain of Truth”, in: Max Weber and the Culture of Anarchy, Hrsg. von Sam Whimster, New York 1999. Über Straskraba S. 145.
  • Monte Verità. Berg der Wahrheit. Lokale Anthropologie als Beitrag zur Wiederentdeckung einer neuzeitlichen sakralen Topographie. Civitanova Marche, Tegna und Milano 1978, S. 62.